• Wellpappenfabriken Warburg-Kassel
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  • Faltkarton

    Faltkarton ohne Deckelklappen

  • Faltkarton 01

    Faltkarton mit Deckel- und Bodenklappen

  • Faltkarton 02

    Faltkarton mit Teilüberlappung der Deckel- u. Bodenklappen

  • Faltkarton 03

    Faltkarton, Vollüberlappung der Boden- u. Deckelklappen

  • Faltkarton 04

    Faltkarton mit Außen- u. Innenklappen, stoßend

  • Faltkarton06

    Faltkarton mit Vollüberlappung von Boden- u. Deckelklappen

  • Faltkarton09

    Faltschachtel, verkürzte Deckelklappen, Bodenklappen stoßend

  • Faltkarton10

    Faltschachteln, geklebt, Einstecklaschen gegenüberliegend

  • Faltkarton11

    Faltschachteln, geklebt, versetzte Einstecklaschen

  • Faltkarton12

    Faltschachteln, geklebt, Bodensteckverschluss, Einsteckdeckel

  • Faltkarton13

    Faltschachtel, geklebt, Bodensteckverschluss, Deckelklappen stoßend

  • Faltkarton14

    Faltschachtel, geklebt mit Tragegriff, Bodensteckverschluss

  • Falthülle01

    Falthülle, einteilig Außenklappen zusammenstoßend

  • Falthülle02

    Falthülle, einteilig, mit Rillpolster an den Breitseiten

   Ihr Ansprechpartner in:
   Kassel: +49 (0) 561 - 9 59 88-11   I  Warburg: +49 (0) 56 42 - 98 97-0   I  Ense: +49 (0) 29 38 - 97 27-0

 

Die Welle macht´s

Welches Wellenprofil ist für Ihre Anwendung das Beste?

Aus den Anforderungen, die an die von Ihnen gewünschte Verpackung gestellt werden, ergibt  sich grundsätzlich  die Kalkulation der einzelnen Papierschichten und die Höhe des Wellenprofils. Die verwendeten Papiersorten, deren Qualität in Gramm pro Quadratmeter angegeben ist, werden je nach Belastung der Verpackung festgelegt und entsprechend kalkuliert.

 

Diverse Wellenprofile stehen Ihnen in unserer Produktion zur Auswahl: "B-Welle", "C-Welle", "E-Welle" und die "doppelwelligen" Kombinationen "EB-Welle" beziehungsweise "BC-Welle". Die "doppelwelligen" Kombinationen "EB" und "BC" sind für hohe Belastungen geeignet und bestehen jeweils aus 5 Papierschichten. Die "einwelligen" Varianten "B", "C" und "E" bestehen jeweils aus 3 Papierschichten und sind für geringere Belastungen gedacht. Außerdem sind die "einwelligen"  Verpackungen entsprechend platzsparend in der Lagerhaltung.

Was ist Wellpappe und wer kam als erster auf die geniale Idee?

Am häufigsten wird heute die Wellpappen-Faltschachtel als Transportverpackung verwendet. Der Erfinder der Wellpappe war der Amerikaner Albert Jones, der im Jahre 1871 feststellte, dass Papier eine höhere Stabilität erhält, wenn man Wellen hineinprägt. Aus seiner Patentschrift geht hervor, dass er auf verblüffend einfache Weise ein leichtes, aber trotzdem enorm stoßresistentes Packmaterial herstellen konnte. Er klebte einfach eine Lage gewelltes Papier zwischen zwei Bögen Papier und erhielt auf diese Weise eine stabile Leichtbaukonstruktion. Als Vorbild fungierte hier der klassische Rundbogen, der schon über Jahrhunderte hinweg als tragendes Element in der Architektur Verwendung fand.
In Deutschland wurden die ersten Fabriken zur Herstellung von Wellpappe Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet. Heute werden pro Jahr rund 4 Millionen Tonnen Wellpappe hergestellt.

Wie die Welle in die Pappe kam

Zwei gegeneinander drehende, mit einem bestimmten Wellenprofil versehene Walzen - die so genannten Riffelwalzen – werden mit Dampf auf Temperatur gebracht. Das Papier – auch "Wellenstoff" genannt – wird durch die beiden gegenläufigen Riffelwalzen zwangsgeführt und mit Hilfe von Temperatur und dem  entsprechenden Wellenprofil der Walzen auf der gesamten Arbeitsbreite der Maschine zu einer gleichmäßigen Welle geprägt. Dieser Vorgang geschieht heute bei sehr hohen Geschwindigkeiten von bis zu 350 oder gar 400m/min.

Unmittelbar im Anschluß an die Wellenprägung werden die Wellenspitzen noch in der Maschine mit Leim versehen und unter leichtem Andruck direkt mit einer Papierdecke zu einer endlosen und zunächst "einseitigen Wellpappenbahn" verklebt. Erst durch Hinzufügen bzw. Verkleben dieser einseitigen Wellpappe mit einer zusätzlichen Papierbahn auf der noch offenen Wellenseite erhält man nun eine endlose Wellpappenbahn.

Aus Altpapier wird neue Wellpappe

Die Wellpappe ist ein klassisches Recyclingprodukt. Sie wird zu über 90 Prozent aus Altpapier hergestellt und vollständig dem Wertstoffkreislauf zurückgeführt. Auf diese Weise werden ökonomische und ökologische Vorteile vorbildlich miteinander verbunden. Moderne Maschinentechnik ermöglicht heute zudem eine sehr umweltschonende Produktion, die im Laufe der letzten Jahre weltweit erheblich gesteigert werden konnte.